Unser Konzept


(Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.)


InVita-Betreuungsdienst Effing GbR

Ihr Betreuungsdienst im Rhein-Lahn-Kreis


Der ambulante soziale InVita Betreuungsdienst sichert die Teilhabe am sozialen gesellschaftlichen Leben. Bewusst fokussieren wir uns nicht nur auf Senioren, sondern auf Hilfebedürftige und deren Angehörige jeden Alters.

Bei der Betreuung und in der Hauswirtschaft, arbeiten wir mit fest angestellten Mitarbeitern. Mit der Ausbildung nach § 53 c SGB XI bzw. der Schulung nach § 45 b SGB XI erfüllen wir die fachlichen Voraussetzungen und können so mit jeder Pflegekasse abrechnen.

Wir konzentrieren uns dabei auf die Stärke jedes Einzelnen und einen wertschätzenden und bedürfnisorientierten Umgang.

Vorgehen bei Klientenanfragen

Bei Klientenanfragen erfolgt ein Erstgespräch im Rahmen eines Hausbesuches. Die gewünschte Leistung, deren Umfang und die Frequenz werden besprochen. In einem strukturierten Anamnesebogen werden Biografie, Tagesablauf sowie Vorlieben und Abneigungen besprochen.

Inhalt des Erstgesprächs ist weiterhin:

·         Vorgehensweise bei Nicht-Öffnen der Tür/ggf. Überlassung des Schlüssels

         (Schlüsselübergabeprotokoll)

·         Verhalten bei medizinischen Notfällen

·         Verhalten bei Weg-/ Hinlauftendenzen

·         Verhalten bei psychischen Verhaltensauffälligkeiten.

Ist der Erstbesuch zufriedenstellend verlaufen, kommt es zum Abschluss eines Betreuungsvertrages. Anschließend suchen wir aus unserem Team einen nach unserem Ermessen passenden Mitarbeiter aus und erstellen einen Tourenplan. Um die Kontinuität sicherzustellen, hat es sich bewährt, feste Tage und Uhrzeiten in einem festen Rhythmus zu vereinbaren. Terminabsagen und -verschiebungen werden mit der Leitung und dem Klienten kommuniziert.

Personalausfallmanagement


Bei unserem Konzept steht die Beziehung Betreuungsperson-Klient im Vordergrund. Eine kurzfristige Krankheitsvertretung ist nicht oder nur in Ausnahmefällen möglich. Ist der zeitliche Umfang der Betreuung wegen längerem Ausfall nicht zu leisten, wird ein anderer Mitarbeiter zur Unterstützung hinzugezogen. Ist es notwendig, dass die Betreuung lückenlos stattfindet, so setzen wir von vorne herein zwei Mitarbeiter bei dem Klienten ein.



Dokumentation/Leistungserfassung

Beim Klienten vor Ort befindet sich eine Dokumentationsmappe. Diese besteht aus einem Deckblatt und einem Biografie- und Anamnesebogen sowie einer Beschreibung zum Tagesablauf und zu Vorlieben oder Abneigungen des Klienten. Des Weiteren ist eine Verlaufsdokumentation vorhanden, die regelmässig, insbesondere bei Zustandsänderung oder außergewöhnlichen Ereignissen im Rahmen der Betreuung, geführt und aktualisiert wird. Die Leistungserfassung geschieht durch den Betreuer in Form eines Stundenzettels sowie digital über die Komda® App via mobilen Endgerät, in der jeder Einsatz mit Datum und Dauer vermerkt wird. Aus Gründen maximaler Transparenz verbleibt der Stundenzettel bis zum Ende des Abrechnungsmonats beim Klienten.

Interne und externe Kommunikation

Ist zur pflegerischen Versorgung ein ambulanter Dienst involviert, werden die Kontaktdaten in unserer Dokumentationsmappe vermerkt. Auch hier kann bei speziellen Fragestellungen oder Unklarheiten jederzeit Kontakt mit dem InVita Betreuungsdienst aufgenommen bzw. Informationen zielgerichtet ausgetauscht werden.

Die Kommunikation mit den An- bzw. Zugehörigen geschieht telefonisch und wird sich an dem Bedarf der Pflegebedürftigen und Betreuer orientieren. Kontaktmöglichkeiten zu den An- bzw. Zugehörigen werden an unser Büro weitergegeben und im firmeninternen Dokumentationssystem hinterlegt.

Notfall

Das Verhalten bei Notfallsituationen ist in der Verfahrensanweisung „unklare und medizinische Notfälle“ geregelt. 

Unsere Mitarbeiter und wir sind in Erster Hilfe geschult und sind in der Lage ersthelfende Sofortmaßnahmen zu leisten. 




Verlaufskontrolle/Qualitätssicherung

Die Unternehmensleitung nutzt regelmäßige halbjährliche Besuche, um die Betreuung zu evaluieren und ggf. anzupassen.

Zur betrieblichen Qualitätssicherung finden alle Teamgespräche, Supervisionen sowie Anleitungen/Schulungen in Anwesenheit der Geschäftsführung statt.

Die Geschäftsleitung agiert aus der gewerblichen Meldeadresse heraus. Firmeninterne Fach- und Personalgespräche finden unter Berücksichtigung in aller Diskretion statt.

Aus Qualitätsgründen versichern wir, dass unsere Mitarbeiter über eine gemeinsame sprachliche Kommunikation mit den pflegebedürftigen Menschen verfügen.


Beschwerdemanagement


Speziell zu Beginn des Betreuungsauftrags gehört es zu unserem Standard, telefonisch beim Klienten und/oder Angehörigen die Zufriedenheit zu erfragen. Der InVita Betreuungsdienst betrachten kritische Klienten oder Beschwerden nicht als Störung unserer Routineabläufe, sondern als Chance sich stetig zu verbessern und das Angebot den Klientenwünschen anzupassen. Beschwerden können schriftlich oder mündlich an die Geschäftsführung herangetragen werden. Beschwerden werden dokumentiert und nachverfolgt. Jeder Beschwerdeführer erhält eine Rückmeldung und wird in der Folge befragt, ob sich die Situation verbessert hat. Geht eine Beschwerde seitens der Mitarbeiter ein, wird diese wie eine Beschwerde seitens der Klienten behandelt und bearbeitet.




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